Einzel Vereinsmeisterschaften 2014

Finale

Im kleinen Finale war die Luft raus. Zum einen waren die Kontrahenten Jonas und Jannik noch leiht enttäuscht über den am Vorabend knapp verpassten Fianleinzug. Zum anderen beide noch gekennzeichnet von der Sasisonabschlussparty der zweiten Mannschaft, die sher lange andauerte... Jonas hatte es da mit seiner abwartenden Spielweise einfacher und gewann mit 6:1/6:1 den dritten Platz und den damit verbundenen "Berg" Gutschein.

Das Herren Enspiel zwischen Mike und Thomas sollte der krönende Abschluss der Turnierwoche werden. Alles war angerichtet. Beide Spieler in Top Form. Aber Mike der sich mit Turnierseigen bei LK Turnieren im August auf einen neues Level brachte, gab Thomas wenig Möglichkeiten zu brillieren. Der erste Satz ging mit 6:2 an Mike. Im zweiten Satz setzte wieder der Regen ein und musste bei 2:2 abgebrochen werden. Ein Woche später bei herrlichen Spätsommerwetter wurde die Partie um 16 Uhr fortgesetzt. Thomas reiste mit zwei LK Spielen am selben in den Knochen an, während Mike relaxt in das Match ging. Nach 2:3 glich Thomas zum 4:4 aus. Mike behielt aber bei den langen Ballwechsel stets die Ruhe, während Thomas Strreunung zu groß war. So gewann Mike auch den zweiten Satz mit 6.4 und holte sich den Wanderpokal zurück.

Sportwart Detlef Bauer überreichte Wanderpokal, Urkunden und Sachpreise. Ein Dank gilt den Sponsoren Café Bauer, Metzgerei Kraus, Frisurenstudio Knopel, Edeka Dorfschmid, Gasthaus Berg, Getränkehandlung Gluiber, Autohaus Heydt.

Mike in Top Form

Halbfinale

Eine Sensation lag beim Spiel zwischen Thomas und Jannik in der Luft. In einem sehr guten Spiel investierte Jannik sehr viel in Laufarbeit. Das nackte Ergebnis von 6:1 im ersten Satz schmeichelte Thomas. Im zweiten satz spiel Jannik "Alles oder nichts" und das zahlte sich aus.. Er gewann mit 6:3. Im Matchtiebrack zog Jannik gar mit 8:1 davon. Nun reduzierte Thomas das Risiko, retournierte ins Halbfeld und wartete geudldig auf die Chancen, die er dann eiskalt nutzte. Jannik seinerseits wollte anfangs kein unnötiges Risiko gehen.  Thomas kam auf 8:8 heran, und als er gar mit 9:8 in Führung ging, war der Frustgrenze bei Jannik überschritten. Das 10:8 für Thomas war dann nur noch Formsache. Für beide Spieler ein Lehrstück, dem sie viele positive Seiten abgewinnen können.

Im parallel ausgetragenen Halbfinale zwischen Jonas und Mike ging Jonas mit 4:1 in Führung. Mike war darüber zwar unzufrieden, konnte sich aber pushen und blieb seiner Spielweise treu. Was sich auszahlte. Er gewann den ersten Satz noch mit 7:5. Im zweiten Satz brachte Jonas mit seinen präzisen Bällen Mike ein ums andere Mal in Bedängnis. der Kampf tobte hin und her. Erst mit vorgerückter Spielzeit erölahmten Jonas Kräte und Mike machte den Sieg mt 7:5/ 6:4 perfekt. Und nahm so Revanche für das letztjährig verlorene Endspiel.

Adlerauge Jonny

Viertelfinale

In seiner Comebacksaison traf der Vereinsmeister von 2008 Manuel Mai auf Bettling´s Nummer 1 Mike Kölbl. "Manu" liess sein Können mehrfach aufblitzen. Mike konnte aber stets die Oberhand behalten. (6:1/6:4). Der Respekt vor Junior Jannik Lia war bei Christoph so groß, das er trotz in Aussicht gestellter Prämie von einem Weizen nicht antrat. Junior Luca Hübner beherzigte dagegen den Ratschlag, das man im Duell mit Besseren nur dazu lernen kann. "Adlerauge Jonny" plazierte beim Null Null die Bälle mal wieder präzise in die Ecken. Auch der Herren50 Spieler Manfred Mai stellte sich der Herausforderung. Er hatte sichtlich Freude daran das hohe Tempo der Nr.2 im Bettlinger Tennis Thomas Schulte-Wieking mitgehen zu können und konnte in beiden Sätzen den Ehrenpunkt machen.

Jannik Lia warf "gesetzten" Kevin raus.

Achtelfinale

Interessante Paarungen losten Liana und Daniela aus. Leider mussten wegen Dauerregen alle Spiele  am Freitag und am Samstag verlegt werden. Schon jetzt wird es eng alle Viertelfinalspiel unter der Woche durchzubringen. Tom (0:6/2:6 gegen Jonas) und Marius (1:6/1:6 gegen Christoph)  plagen diese Probleme nach den Duellen Weishap gegen Baier nun nicht mehr. Thomas fühlt sich am Ende der Saison in Bestform. Das demonstrierte er mit einem makellosen Null Null gegen Thomas Hüttig eindrucksvoll. Manuel Mai zeigte phasenweise beeindruckendes Powertennis. Joachim Günther konnte aber dagegen halten und zog sich mit 1:6/2:6 achtbar aus der Affäre. Mit zwei Krimis endete der Sonntag. Die beiden Juniorenspieler Jannik (4;6/6:4/10:7 gegen Kevin) und Luca Hübner (2:6/7:5 und 12:10 gegen Jürgen Geray) zogen mit kraftvollen Vorhandschlägen ins Viertelfinale ein. Mike Kölbl griff am Montag zum Racket. Mit kraftvoller Vorhand stezte er sich gegen Markus Huber (6:0/6:1) durch.

Herren

Damen

Marina - die Gazelle aus Bamberg

Achtelfinale

Kompliment an die Damen, die alle pünktlich zu den angesetzten Spielen kamen. Leider setzte nach dem Auftaktmatch welches Daniela gegen Kim am Samstag mit 6:0/6:1 gewann der Nieselregen wieder ein, so dass die Spiele auf Sonntag verschoben werden mussten. Früh um zehn Uhr war Marina hellwach und retournierte stark gegen die zuweilen etwas zu ungestüme Bianca. Das deutliche 6:0/6:0 katapultiert Marina in den erweiteren Favoritenkreis für den Meistertitel. Auch Xenia (6:2/6:0 gegen Marlen) und Anette (6:2 und 6:1 gegen Elena) brillierten gegen die jungen Damen.

Xenia mit beidhändiger Rückhand zum Erfolg

Viertelfinale

Nach Freilos traf die Titelverteidigerin Tina (frisch aus dem USA Urlaub) auf die Juniorin Daniela Vetter. Die Rückhand Slice waren für Daniela Vetter ungewohnt und Daniela fand kein Rezept dagegen. An der Ergebnistafel wurde ausschliesslich auf der Heinmseite gedreht.  Im Duell Damen Nr 1 (Xenia) gegen Damen 40 Nr. 3 (Doro) spielte Xenia konstant druckvoll. Doch Doro verstand es immer wieder Tempo aus dem Spiel zu nehmen, auf die Konterchance zu lauern welche sie zumeist auch nutzte. Viele Spiele gingen über Einstand und am Ende konnten sich Xenia dank konsequenter energischer Spielweise 6:4 und 6:2 durchsetzen. Gegen die wieder sehr konzentriert spielende Marina Schroll hatte die Juniorin Liana nicht den Hauch einer Chance und verlor 6:1/6:0. Gesundheitlich leicht angeschlagen trat Carola gegen Annette nicht an.

Halbfinale

Mit den niedrig abspringenden Rückhandslice von "Tina" Böhm konnnte auch Annette Geray wenig Offensivaktionen einleiten. Falls doch so konnte sie Tina von links nach rechts jagen, auch mal ausplazieren. Tina erzwang jedoch mehr Fehler und gewann 6:1/6:1. Im zweiten Halbfinale ging Marina mit 4:1 gegen Xenia in Führung, Xenia nahm ein bißchen Risiko  aus den Schlägen raus und ging auf das Spiel von Marina ein. Es entwickelte sich ein Geduldspiel mit Rallyes selten unten 20 Ballwechseln. Xenia konnten den ersten Satz noch mit 7:5 gewinnen. Beide Spielerinnen hielten im zweiten Satz an ihrem System fest. Xenia versuchte des öfteren Stop Lob, aber Marina liess sich nicht daraufein, und zog den Rückzug auf der Grundline dem aggressivem Netzspiel vor. Es dauerte 2 Stunden bis zum ersten Matchball. Im entscheidenden Spiel flog die Filzkugel dann mehrfach 30 mal über das Netz. Den sechsten Matchball konnte Xenia dann zum 7:5/6.4 Sieg verwandeln.

Finale

Marina Schroll sorgte im Spiel um Platz drei dann wieder für ein 2 Stunden Match. Dabei brachte Sie das Kunststück fertig beim Tiebreak im ersten Satz gegen Annette Geray einen 1:6 Rückstand noch in 11:9 umzubiegen.  Im zweiten Satz konnte Linkshänderin Anette mit 6:2 deutlich für sich entscheiden. Auch im entscheidenenden Matchtiebreak blieb die Gazelle aus Bamberg Marina ihrer Linie treu, retournierte alles was ging und wartete geduldig auf den Fehler der Konkurrentin und siegt mit 10:7 und wurde mit dem dritten Platz belohnt. Auch im Finale hielten sich "Tina" Böhm und Xenia Bauer an ihren jeweiligen Matchplan. Tina mit Rückhandslice und Xenia ab und zu einen Stop Lob einstreuend. Der erste Satz ging erwartungsgemäss und deutlich mit 6:3 an Tina. Im zweiten Satz breakte Xenia früh, lag lange in Führung bis Tina breakte und 6:5 in Führung. Xenia brachte ihren Aufschlag durch und erzwang den Tiebreak. Dort ging sie in Führung, die sie nicht mehr hergab und gewann mit 7:3. Auch im Matchtiebrak spielte Xenia einen Tick couragierter und varainatenreicher als Tina. Unter großem Beifall der vielen Zuschauer  verwandelte sie den ersten Matchball zum 10:6 und gewann nach 2011 zum zweiten Mal den Titel des Vereinsmeisters. Diesmal wirklich gegen die Top Spielerinnen im Verein.

Einzel VM 2014: Xenia Bauer (Damen), Samuel Geray (Knaben), Jürgen Geray (Herren 40), Moritz Heinz (U10), Mike Kölbl (Herren) es fehlt Daniela Vetter (Juniorinnen)

Herren 40

Detlef - durch die Hosenträger

Achtelfinale

Nach verletzungsbedingter Absgae von Werner Gluiber spazierte Joachim Günther  in die nächste Runde. (walkover = w.o.) Benni Adam trat nach Einsatz bei den Hobby Herren am Samstag in Frickenhausen (4:5) bestens eingespielt gegen Manfred Leitze an. Läuferisch war Benni dem Manfred überlegen und entschied die Mehrzahl der Netzattacken für sich. Manfred fand kein Rezept gegen den Dauerläufer und verlor 4.6/3:6. Benni Adam trifft im Viertelfinale nun auf Martin Dolde. Im Spiel Detlef Bauer gegen Hubert Melcher profitierte "Hubi" zunächst von Detlef zu ungestüm vorgetragenen Attacken.  Nach 1:3 kam Detlef aber besser ins Spiel, während Hubi nichts gelingen wollte. 6:3 ging der erste Satz an Detlef. Der zweite Satz war ausgeglichener . Detlef konnte aber mehrere Spielbälle zum 5:2 nicht verwandeln. Das nutzte Hubi, der das Spiel noch zu seinen Gunsten (6:4 und 10:4 im Matchtiebreak) drehen konnte.  Am späten Mitwoch Nachmittag konnte Jochen Rebmann das Duell der beiden ältesten Spieler im Turnier gegen Friedemann Henzler dank seiner gefüchteten Schaufelstops erfolgreich für sich gestalten (6:2/6:1).

Rolf Pfeiffer wehrt Angriff vom Shooting Star der Saison ab

Viertelfinale

Von der 6 wöchigen Wettkampfpause merkte man Rolf Pfeiffer nichts an. Die "Lunge" Joachim Günther brachte diesmal nicht alle Bälle zurück und unterlag 3:6/2:6.  "Hubi" Melcher fand in Manfred Mai, der in gewohnter Manier links rechts variierte, seinen Meister. Hubi ging zwar 2:1  in Führung, doch dann machte Manfred Punkt um Punkt (6:2/6.0). Im zeitgleichen zweiten Duell Herren 50 gegen Hobby macht Benni zwar mehr Kilometer, aber Martin Dolde die Punkte (6:2/6:1). Jürgen Geray (6:1/6:1) machte gegen Jochen Rebmann das druckvollere Spiel und konnte ihn des öfteren ausplazieren. Jochens Schaufelstopps kamen Jürgen nicht so giftig wie sonst.

Martin Dolde hasst schwere Bälle

Halbfinale

Der Landregen zwang Martin und Rolf auf dem für sie ungewohnten Platz 4 zu spielen. Martin haderte damit dass die Bälle auf dem nassen Platz immer schwerer wurden. Dennoch konnte er den "Langen" ein wening pieksen, der stiess ein ums andere Mal sein Frustschrei "Junger Vater" aus. Am Ende gewann der "Junge" mit 6:3/6:2.

Unter den Spielverzögerungen litt dann auch das zweite Halbfinale, was anstelle 17 Uhr 30 errst nach 18 Uhr beginnen konnte. In der Neuauflage des letztjährigen Endspiels gewann Manfred Mai gegen Jürgen Geray relativ klar und sicher mit 6:1 den ersten Satz. Jürgen konnte im zweiten Satz seine Vorhand Longline Bälle besser setzen und drehte das Spiel. Brillenträger Manfred machte dann auch noch die einsetzende Dunkelheit zuschaffen und er verlor mit 2:6. Beide Spieler schlugen den Vorschlag der Turnierleitung den Matchtiebreak am Sonntag morgen um 9 Uhr auszuspielen aus. Die Entscheidung sollte jetzt getroffen werden.  Eine Nachtsichtgerät hätte Manfred geholfen. Aber er kam nach 0:6 noch auf 4:6 heran und witterte wieder Chancen. Bei 5:7 wechselte man das letzte Mal die Seiten. Jürgen lochte die letzte drei Bälle ein und zog somit ins Finale. Jürgen versprach, mal ein Spiel unter "regulären" Bedingungen  gegen Manfred spielen zu wollen.

Jürgen verteidigt den Titel

Finale

Das kleine Finale kam leider nicht zustande. Manfred seine Knie war nach der Strapaze gegen Jürgen geschwollen und so kam Martin Dolde spazierte locker (w.o. = walkover) auf Platz drei. Zum Finale zwischen Jürgen Geray und Rolf Pfeiffer trat Jürgen gerade vom Hobbymixed Spiel beim PSV Reutlingen kommend mit einem Einzelsieg im Gepäck an. Also schon eingespielt. Da wunderte es kaum, dass er den ersten Satz mit 6:4 gewann. Dann war Rolf auch eingespielt und es entwicklte sich ein offener Schlagabtausch. Jürgen musste erkennen, dass Rolf stets auf zu kurz geratene Lobs lauerte um seinen gefürchteten Schmetterschlag (Erfolgsquote 100%) zu setzen. Jürgen blieb bei seinen präzisen Vorhandschlägen, mit denen er auch Rolf ein ums andere Mal ausplazierte.  Nach 6:6 im zweiten Satz file im Tiebreak sie Entscheidung zu Gunsten des Hobbyspielers Jürgen, der - als Titelverteidiger - auch dieses Jahr alle Herren 50 Spieler die er vor das Racket bekam aus dem Turnier kegelte. Gratulation.

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